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Viele Wege führen nach Rom. So ist es auch bei den den Experimenten mit unserem Raspberry Pi. Es gibt verschiedene Varianten des Betriebssystems, der installierten Programme und der möglichen Schaltungen mit zusätzlichen Bauteilen. Um all das in den Griff zu bekommen und nicht für jedes Experiment mehrere Anleitungen zu benötigen, müssen wir definierte Voraussetzungen schaffen. Profis nennen sowas Entwicklungsumgebung. Wir wollen und hier unsere eigene einnfache Enwicklungsumgebung schaffen, auf die sich dann alle Anleitungen beziehen.

Wir nutzen für unsere Umgebung das Betriebssystem Raspbian. Grundsätzlich arbeiten wir auf der grafischen Oberfläche LXDE als Benutzer Pi. Das erreichen wir, indem wir entweder bei der Konfiguration eingestellt haben, dass der Raspberry Pi direkt mit der grafische Oberfläche startet oder wir geben nach dem Anmelden als Benutzer pi startx in die Konsolenansicht ein. In Linuxsystemen gibt es den Benutzer root, auch Superuser genannt. Das ist der Obermotz im System, der so gut wie alles kann. Deswegen sollten wir, sobald wir als root unterwegs sind auch recht vorsichtig sein!

Zum Experimentieren benötigen wir hauptsächlich drei Werkzeuge:

  • Das Root Terminal zum Abarbeiten von Befehlszeilen in einem Modus, der uns alle möglichen Rechte für Betriebssystem und Programmdateien gibt. Auch Administratorkonsole genannt.
  • Den Dateimanager ebenfalls im "root-Modus".
  • Um bestimmte Dateien bearbeiten zu können, den Texteditor "LeafPad".

Alle Programme sind in Raspbian bereits vorhanden. Später können verschiedene spezielle Programme dazukommen, die werden wir aber immer dann besprechen, wenn wir sie brauchen.

Das Root Terminal starten wir indem wir am linken unteren Bildschirm auf das LXDE-Sysmbol klicken. Es öffnet sich ein Menü, dort wählen wir "Zubehör" aus und starten dann das "Root Terminal", indem wir darauf klicken.

Starten des root Terminals

root Terminal

Den Dateimanager finden wir direkt neben dem LXDE-Symbol und öffnen ihn mit einem Linksklick.

Dateimanager öffnen

Um in unser Grundverzeichnis zu gelangen, klicken wir solange auf den Pfeil nach oben, der sich in der Sysmbolleite befindet, bis die Ordner home, lib, sbin ... auftauchen. Wir befinden uns noch im "normalen Modus". Klicken wir auf Werkzeuge und dann auf "Aktuellen Ordner als >>root<< öffnen", öffnet sich ein Fenster mit dem englischen Hinweis, dass wir nun alle Rechte für die angezeigten Dateien haben. Diese Warnung kommt, weil man damit natürlich auch viel Unsinn anstellen kann. Wir Schließen die Warnung und sehen nun ein zweites Dateimanager-Fenster im root-Modus. Den Dateimanager, den wir zuerst geöffnet haben, können wir schließen.

Dateimanager als root öffnen

Das wir den Ordner als root geöffnet haben sehen wir an einem Schlüsselsymbol oben links im Dateimanager. Wenn mal was nicht klappt, sollten wir immer erst mal schauen, ob wir noch im richtigen Modus sind.

Der Dateimanager in der root Ansicht

Den zuerst geöffneten Dateimanager können wir schließen. Jetzt schieben wir uns die beiden Fenster noch nebeneinander und schon steht unsere Entwicklungsumgebung.

Entwicklungsoberfläche

Das Leafpad öffnet sich von allein, wenn wir eine Textdatei dopplelt anklicken. Benötigen wir es um Dateien zu erstellen, erreichen wir das LeafPad im LXDE-Menü unter Zubehör.

Nun sollten wir gut gewappnet sein, um einige Experimente durchführen zu können!

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