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Um die GPIOs des Raspberry Pi auf eine Steckplatine zu bringen, kann man einzelne spezielle Kabel oder auch die so genannten GPIO-Breakoutboards nutzen. Diese ermöglichen alle 26 Pins des Raspberry Pi komfortabel mit einem konfektionierten Flachbandkabel auf die Platine zu übertragen. Was mich etwas stört ist, dass fast alle diese Boards zu viele Steckplätze auf dem Board überdecken. Ich habe mir eine Lösung gebastelt, die mit Material für 2 Euro auskommt.

Ich sag es mal gleich dazu: 2 Euro ist nur die halbe Warheit, es kommen noch Versandkosten dazu, wenn man die Teile bestellt. Aber hat man einen Elektronikhändler in der Nähe oder bestellt man bei einem Elektronikhändler (oder hier im Shop) sowieso ein paar Teile wäre dies eine Alternative. Manchmal hat man die Teile auch noch aus anderen Projekten liegen..

Was wir brauchen sind:

  • 2 Stiftleisten einreihig mit je 13 Kontakten, wichtig ist ein Rastermaß von 2,54 mm
  • 1 Stiftleiste zweireihig mit 2x13 Kontakten (Rastermaß 2,54 mm)
  • 1 Stück einer Streifen- / Lochrasterplatine (Rastermaß 2,54 mm)
  • etwas Lötzinn
  • natürlich einen (feinen) Lötkolben

Aus der Streifen- / Lochrasterplatine brechen wir ein Stück mit 4x13 Löchern heraus. Dies macht sich günstig, wenn man die Bruchstellen mit einer Reißnadel, einem Cuttermesser oder sonstigem scharfen spitzen Werkzeug anritzt. Dabei achten wir darauf, dass die Segmentierung der Kupferauflage mittig getrennt (oder wir trennen Sie) und jeweils von der Mitte nach Aussen durchgängig (oder wir müssen mit Lot überbrücken) ist.

Die Stiftleiste mit 2x13 Kontakten kann man auch mit 2 einzelnen Stiftleisten oder einen Wannenstecker ersetzen. Einreihige Stiftleisten bekommt man oft in teilbaren Ausführungen, so dass man da auch "stückeln" kann. Die 2 einreihigen Stiftleisten bereiten wir für das Einlöten vor, indem wir die Kontakte ganz durch die Kunststoffrahmen die sie zusammenhalten drücken. Das machen wir aber nur mit diesen beiden, die anderen bleiben wie sie sind.

Jetzt fügen wir alles zusammen. Auf die "Bestückungsseite" der Platine setzten wir mittig die doppelreihige Leiste auf. Von der gleichen Seite schieben wir auch die einreihigen Leisten links und rechts daneben bis zum Anschlag durch. Zum besseren Löten habe ich das erstmal mit einem Stück Klebestreifen fixiert. Dabei darauf achten, dass die Stifte schön gerade bleiben.

Ist alles verlötet noch mal schauen, ob es keine Querverbindungen gibt. Und fertig ist unser Breakoutboard. Die Ästheten unter uns können nun noch die Ränder abschleifen, die Techniker benutzen sie wie sie ist.

Kommentare   

+2 #3 Volker 2014-01-25 11:27
Wgas sich auch anbiete sollte, sind alte Floppy-Stromkab el von alten PC-Netzteilen, einfach abknippsen und die 4-poligen Stecker ein wenig mit dem Messer bearbeiten.
Dann kann man mit 2 Steckern die Pins 1-8 abgreifen.
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+4 #2 Jörg Neumann 2013-08-09 22:56
Ist ja auch von mir :D
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0 #1 hovopad 2013-08-09 21:42
Super Idee!
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