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Plug & Play und ID EEPROM

Nimmt man den Begriff wörtlich und steckt das Modul auf, schließt den Akku an und steckt das Netzteil ein, beginnt die S.USV tatsächlich Ihren Dienst zu verrichten. Die LEDs zeigen den Zustand des Modules als auch des Akkus an. Das ist gut so, denn es wird angezeigt, dass der Akku noch etwas Zeit benötigt, damit alles richtig funktioniert. Irgendwo muss der „Saft“ bei Stromausfall ja herkommen. Nachdem die Anzeigen sagen, dass der Akku soweit ist, lasse ich einfach mal den Strom ausfallen und siehe da, der Raspberry Pi läuft weiter und läuft und läuft und … Da war doch was? Genau irgendwann müsste er ja mal runterfahren, aber das muss dem Teil ja auch gesagt werden. Der C-Prototyp der S.USV hat noch keinen fertig programmierten ID EEPROM, der zumindest dem System sagen könnte, welche Treiber geladen werden sollen und was eigentlich auf dem Raspberry Pi klemmt. Dazu hatte ich aber von der Firma eine ausführliche Beschreibung bekommen, was manuell zu tun ist. Mit den Modellen vor dem B+ geht das sowieso nicht automatisch, weil diese ja bereits bei Pin 26 aufhören und die Abfrage über Pin27 und 28 erfolgt. Also I²C-Modul manuell laden und System mit i2cdetect abfragen ergibt, dass auf 2 Adressen Geräte gefunden werden. Einmal das Modul selbst und dann ist da ja noch die Echtzeituhr. Das reicht natürlich noch nicht, um irgendwas am Raspberry Pi auszurichten. Noch kann ich an den Tasten drücken oder die Stromversorgung kappen, es passiert nichts. Der ID EEPROM wird in der finalen Version auch nur die I²C-Treiber laden und vielleicht noch die Uhr ins System bringen. Für die Software ist und bleibt der User in der Verantwortung. Als Software steht ein deb-Paket zur Verfügung, das sich einfach über den Paketmanager installieren lässt. Auch dazu gibt es eine ausführliche Anleitung vom Hersteller. Es werden ein Dienst (susvd), der die Steuerung übernimmt und Daten bereitstellen kann und ein Client (susv), der Daten abrufen und auch an den Dienst übergeben kann, installiert. Bei der Installation kann man bereits festlegen, ob man den Dienst beim Hochfahren automatisch starten lassen möchte oder nicht. Diese Einstellungen lassen sich jederzeit über den Client oder die Konfigurationsdatei ändern. Tatsächlich lässt sich nun der Raspberry Pi mit den Tasten auf der S.USV neustarten, ausschalten und auch wieder einschalten. Sobald der Strom ausfällt, fährt der Raspberry Pi automatisch runter. Dafür, dass das alles so funktioniert sorgt ein Mikroprozessor vom Typ Atmega8A der die Geschehnisse auf dem Board überwacht und dies über die I²C-Schnittstelle weitergibt. Der ständig laufende Dienst susvd verursacht beim verwendeten Betriebssystem Raspbian kaum messbar weniger als 1% Prozessorlast. 

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